Testsatz Herbal Pearls

Dieser Testsatz wurde anlässlich der Skitagung der IMAK in Heiligenblut erstellt. Dr. Anton Suntinger und Dr. Burtscher beschreiben in ihrem Text nicht nur die Wirkung der Pflanzen auf traditioneller europäischer phytotherapeutischer Ebene, sondern auch energetisch laut TCM.
Das Referat steht als Download zur Verfügung.

Alle Tinkturen sind lagernd.

TESTSUBSTANZ: HERSTELLER:
   
Tinctura Angelicae Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Rosmarini Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Juniperi Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Aromatica Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Visci albi Apotheke Maria-Hilf
Extractum Liquiritiae fluidum Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Millefolii Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Humuli lupuli Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Gentianae Apotheke Maria-Hilf
Tinctura Amara Apotheke Maria-Hilf

Verpackung:
Ampullenschachtel 5,5 x 12 x 1,5cm, 1Wellstreifen für 10 Phiolen 
Preis: 19 ,- € incl. 20% Mwst.



Im Folgenden beschreibt Dr. Suntinger seine "Perlen":
Herbal Pearls
 
Die Heilpflanzen erweisen sich als wahre Perlen in meinem ärztlichen Alltag. Sie regulieren, tonisieren oder sedieren, wärmen oder kühlen, ordnen, reinigen, bewegen das Qi usw.
Durch diese vielfältigen Wirkungen sind sie zu unentbehrlichen Schätzen der Therapie geworden.
 
Meine Hauptindikationen für den Einsatz der Heilpflanzen sind der Qi- und der Yangmangel:
 
Die Syndrome Qi- und Yangmangel, genauer gesagt Milz-Qi- und Milz-Yang-Mangel, weil der Großteil der Energie im Erdelement gebildet wird, gehören zu den häufigsten Disharmonien. Durch die Beeinträchtigung des Umwandlungsprozesses kommt es zu Blähungen, weichen Stühlen und abdominellen Beschwerden, die schlechte Transportfunktion führt zur Ansammlung von Feuchtigkeit im Körper, was sich als Ödembildung bemerkbar macht. Weil die Organe und Muskeln nicht ausreichend mit Qi versorgt werden, resultieren Müdigkeit und Mattigkeit. Durch die Unfähigkeit des Milz-Yang, den Körper zu wärmen, kommt es zu Kältesymptomen.
 
Therapie
Die Therapie besteht hauptsächlich aus der Verschreibung von Phytotherapeutika und der Umstellung der Ernährung.
 
Ich verordne die Heilkräuter hauptsächlich in Form von Tinkturen.
Tinkturen sind Drogenauszüge, die mit Ethanol (meist 70%) hergestellt werden. In der Regel wird 1 Teil der getrockneten Pflanze mit 5 Teilen Alkohol vermengt und eine bestimmte Zeit stehen gelassen. Eingenommen werden 15 – 25 Tropfen mit etwas Flüssigkeit, 2 – 3 mal täglich. Bei Appetitlosigkeit nimmt sie der Patient vor den Mahlzeiten, bei ausreichendem Appetit nach den Mahlzeiten.
 
Die folgenden Heilpflanzen haben wärmenden Charakter:
Engelwurz – Angelica archangelica, Tinctura Angelicae
Rosmarin – Rosmarinus officinalis, Tinctura Rosmarini
Wacholder – Juniperus communis, Tinctura Juniperi
Tinctura aromatica: besteht aus Zimt, Ingwer und Nelken
Mistel – Viscum album, Tinctura Visci albi
Süßholz – Glycyrrhiza glabra, Extractum Liquiritiae fluidum, 2 x 15 Tropfen;
 
Bei alleinigem Qi-Mangel (Erschöpfung, Schwäche) ohne Kältesymptomen sind folgende Phytotherapeutika zu empfehlen:
 
Enzian – Gentiana lutea, Tinctura Gentianae
Tinctura amara: besteht aus Enzian, Tausendgüldenkraut, Bitterklee und Bitterorangenschale
Schafgarbe – Achillea millefolium, Tinctura Millefolii,
Hopfen - Humulus lupulus, Tinctura Humuli lupuli
 
Allgemeine Ernährungsrichtlinien
Weglassen von rohem Gemüse und Obst, besonders der Südfrüchte. Vermeiden kalter Getränke und Mineralwässer sowie von Fruchtsäften, von kühlenden Tees wie Kamille, Pfefferminze und Früchtetees. Weglasssen von Joghurt, Sauer- und Buttermilch. Langsam essen, gründlich kauen, nur kleine Mahlzeiten am Abend.
Essen von gekochtem Gemüse, Fleisch, Suppen, reichliches Verwenden von Küchenkräutern, die fast alle wärmenden Charakter haben.
 
Zusammenfassung
Mit Ernährungsumstellung, Verändern der Ernährungsgewohnheiten und den entsprechenden Phytotherapeutika sind die Erfolgsaussichten bei diesem häufigen Krankheitsbild sehr gut. Die Patienten klagen manchmal über eine Fülle von Symptomen, von denen sich die meisten, manchmal sogar alle zurückbilden. Eine sehr häufige Begleiterscheinung ist die deutliche Gewichtsreduktion, obwohl die Patienten nicht weniger essen oder gar hungern. Die gute Behandelbarkeit dieser Störung und die dadurch sehr zufriedenen Patienten machen einen Großteil der Erfüllung in meinem Beruf aus.
 
Dr. Anton Suntinger, Arzt für Allgemeinmedizin,
Applied Kinesiology, Akupunktur, Neuraltherapie,
Diagnostik und Therapie nach
Dr. F.X. Mayr.
Diplomate I.B.A.K. 
Botengasse 15,
A-9300 St. Veit an der Glan
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