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Sportapotheke

Gestaltung des Trainings


Am Beginn des Trainings sollten immer zur Athletenfortbildung und Motivation die Umfänge und Inhalte des Trainings erklärt werden. Dabei sollte immer ein genaues Ziel definiert werden.


• Zuerst kommt der unspezifische Aufwärmanteil mit langsam beginnendem Dauerlauf im Grundlagenbereich  zum Erwärmen und Durchbluten der gesamten Muskulatur und zur Vorbereitung des Kreislaufes.

Dieser Teil beträgt je nach Außentemperatur und Athletenalter 10-25 Minuten. Je kälter es ist, umso länger. Je älter jemand ist, umso länger soll die Erwärmungszeit sein! Dabei werden statische Dehnübungen zum Überprüfen der Muskellänge und des Muskeltonus eingebaut.

• Danach beginnt der sportartspezifische Aufwärmanteil mit Steigerung des Lauftempos und Bewegungsmustern, die im Trainingsschwerpunkt am meisten beansprucht werden.

Dabei wird auch das spezifische Sportgerät verwendet (z.B. Fußball: Übungen mit dem Ball).

Nun wird das Tempo allmählich gesteigert, bis gegen Ende des Aufwärmens wettkampfähnliche Übungen durchgeführt werden können. In diesem Teil sollten nur noch ballistische Dehnübungen (Wippen) zur Tonussteigerung der Muskulatur erfolgen.

Im Hauptteil wird der aktuelle Trainingsschwerpunkt (z.B: Schnellkraft, Technik, Koordination, Spielformen....) mit dementsprechenden Übungen bearbeitet.

Wichtig ist die genaue Vorgabe des Trainingszieles. Die Dauer des Hauptteiles richtet sich nach Außentemperaturen, aktuelle körperliche Verfassung und Schwerpunkt. Die häufigste Dauer liegt zwischen 45-60 Minuten.

Zum Schluss erfolgt der Abwärmteil mit einem Dauerlauf im Grundlagenbereich und statischen Dehnübungen, um die stark beanspruchten und damit leicht verkürzten Muskelteile zu dehnen und damit zu detonisieren.

Diese Dehnübungen gepaart mit dem ruhigen Dauerlauf bringen eine Beruhigung des gesamten Vegetativums und eine Auffüllung der im Training verbrauchten Resourcen (Glykogendepots, ATP-/CK-Speicher..) Gleichzeitig werden die anfallenden "Schlackenstoffe" (Milchsäure) aus der Muskulatur zur weiteren Verbrennung und Ausscheidung abtransportiert.