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Bachblüten

Sag ja zu dir und deinem Leben

Das Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von Lernprozessen. Ich sage ja zu mir und zu meinem Leben!
 
Das Leben besteht aus ruhigen und schwierigen Zeiten. Vielleicht erscheint es manchen Mensch als eine Kette von Schwierigkeiten. Schwierigkeiten bieten die Chance zu lernen, was wir anscheinend nötig haben, sonst würden wir nicht in Schwierigkeiten geraten. Denn habe ich sie überwunden, bin ich um die Erfahrungen reicher und kann das nächste Mal den Umweg des Lernens vermeiden. Habe ich die Möglichkeit zu lernen nicht genützt, werde ich bei Gelegenheit wieder vor einer ähnlichen Situation stehen. Ich sage daher ja zu mir und nehme mein Leben mit allen dunklen und hellen Tagen an. Ich bin voll Neugier und will lernen und ich bin erfüllt von Zuversicht und Hoffnung, Hilfe zu bekommen, wenn ich darum bitte - Hilfe von Gott und den Menschen.
 
Chicory: Kritiksucht und Besserwisserei
Wegwarte – Cichorium intybus
Chicory wird auch als Pflanze für die „besitzergreifende Mutter“ bezeichnet. Eltern, die nicht wahr haben wollen, dass ihre Kinder erwachsen sind und ihr eigenes Leben leben, Menschen, die wie eine Glucke über die Bedürfnisse ihres Freundeskreises und ihrer Familie wachen, brauchen die Energie von Chicory. Aber auch ein Freund, der sobald er zu Besuch kommt gute Ratschläge gibt, einfach alles korrigiert und für Sie plant und dabei sagt „ich will nur dein Bestes“ braucht Chicory. Er mischt sich in alles ein und erwartet gleichzeitig für alles und jedes tiefe Dankbarkeit. Kann er seinen Willen nicht durchsetzen, bricht er in Selbstmitleid aus, ist verletzlich und weinerlich. Im Volksmund kennt man den Satz: „Ich hab’ dich zum Fressen gern“ – Chicory Menschen nehmen diesen Satz wörtlich, sie sind besitzergreifende Egoisten.
Bekommt so ein Mensch Chicory, wird er helfen und unterstützen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Folgende neue Gedankenmuster sind hilfreich: „Es bereitet mir Freude, geben zu können.“ „Ich erwarte keine Dankbarkeit, ich gebe aus vollem Herzen.“ „Ich gebe gerne, mein Lohn ist die Freude der anderen.“
 
Crab Apple: die Reinigungsblüte
Holzapfel - Malus pumila
Menschen, die sich körperlich und seelisch verunreinigt fühlen, brauchen Crab Apple. Diese Mensch leiden unter verschiedensten Zwängen: Waschzwang, Ekel vor Verunreinigung aber auch Zwangsmoral sind einige davon. Sauberkeit wird zu einem Zwang, einem Lebensinhalt, zur Tyrannei.
Die Zwänge entstehen aus einer gewissen Angst und Unsicherheit. Es besteht das Bestreben, immer alles richtig und genau zu machen und dadurch ohne Schwierigkeiten (=ohne Lernprozesse) das Leben zu bewältigen. Alles, was von der makellosen Idealvorstellung abweicht, verunsichert und belastet, da es Angst macht.
Crab Apple hilft, die Übertreibungen aufzugeben und im normalen Maße körperliche und seelische Sauberkeit anzunehmen und ein zufriedenes Leben in Integrität und Durchschaubarkeit zu leben.
Neues Gedankenmuster: „Ich liebe meinen Körper und pflege ihn“.
Crab Apple ist Bestandteil der Notfall-Salbe.
 
 
Gorse: Resignation, Hoffnungslosigkeit
Stechginster – Ulex europaeus
Gorse hilft Menschen, die keine Hoffnung für die Zukunft haben, die möglicherweise an einer chronischen Krankheit leiden. Sie lassen sich zwar überreden, neue Behandlungsformen zu versuchen, sind aber der Meinung, dass „ohnehin nichts helfen wird.“ Es ist aber für den Körper unendlich schwerer zu gesunden, wenn der Mensch nicht bewusst mithilft. Gorse weckt die Hoffnungen auf Besserung und hilft so auch bei chronischen Erkrankungen den Mut nicht zu verlieren und an die Heilung zu glauben. Ähnlich verhält es sich auch in anderen scheinbar hoffnungslosen Schicksalssituationen – man gewinnt neue Perspektiven und kann wieder hoffen.
Neue Gedankenmuster: „Mit Gottes Hilfe werde ich die Situation meistern.“ „Ich glaube an das Leben.“
 
Oak: Stress, übertriebener Ehrgeiz
Eiche – Quercus robur
Es gibt Menschen, die auch bei größter Erschöpfung sich keine Ruhe gönnen. Sie quälen sich, obwohl ihr Körper und Kopf Ruhe brauchen. Sie tun das aus Pflichtbewusstsein, aus Sturheit und Unnachgiebigkeit, Verbissenheit, Selbstaufopferung und übertriebenem Ehrgeiz. Auch wenn für einen solchen Menschen die Gefahr besteht, seine Gesundheit zu gefährden, steht er unter selbst gewähltem Leistungszwang.
Häufig ist ein solches Verhalten die Folge einer falschen Erziehung von ehrgeizigen Eltern, die der Meinung sind, der Wert des Menschen hängt von seiner Leistung ab. Dabei wird mangelndes Selbstvertrauen und fehlendes Selbstbewusstsein mit selbst auferlegtem Leistungszwang kompensiert. Körperlich sind solche Menschen herzinfarktgefährdet.
Oak löst die Zwanghaftigkeit ihres seelischen Zustandes. Wir sehen nun einen willensstarken, ausdauernden Menschen vor uns. In Notzeiten verliert er nicht die Zuversicht und hält durch, ohne sich zu überfordern. Er kennt seine Grenzen.
Neue Gedankenmuster: „Ich genieße meine Freizeit und arbeite mit Freude und Gelassenheit.“ „Ich erkenne meine Grenzen und kann loslassen.“